Presse Januar - Dezember 2012
April 2012
Osterausritt des Kreisreiterverbandes Celle
20 Reiterinnen und Reiter trafen sich generationsübergreifend zum Osterausritt nahe des herzoglichen Entenfang im Celler Ortsteil Boye. Manfred Jürgens hatte zu einem Rundritt über 20 Kilometer um das über 70 ha große Teichgebiet Entenfang-Boye eingeladen. Der Entenfang diente dem letzten Celler Herzog Georg Wilhelm zum Lebendfang der Wildenten für den herzoglichen Hof. Auf überwiegend ausgewiesenen Wegen der Reittouren des Landkreises Celle startete die Reitsportgesellschaft „Im Willhornsholz“ und gelangte zum Boyer Teichweg.
Über den Alten Postweg führte die Rundtour in Richtung Groß Hehlen. Vorbei am „Langefeld“ ging es über den Hollenkamp und Boyer Kirchweg zum alten Ortskern von Boye. Der Fuhrenstieg führte in das Boyer Waldgebiet. Vorbei am „Jonasloche“ und „Freisenberg“ wurde das Gut Holtau erreicht. Die Lemboybrache an der Aller wurde im flotten Galopp umrundet. Der Weg führte weiter im abwechslungsreichen Tempo zum Jägerberg, über den Heidgraben und Stennhorstberg zum Reitplatz an der Boyer Trift. Nach zwei Stunden gelangten Pferde und Reiter hier wohlbehalten zum Startplatz zurück. Nachdem die Pferde versorgt waren, wurde in der kleinen Jagdhütte am Boyer Allerbogen bis in die späten Abendstunden ein gemütliches Beisammensein gepflegt.
Text: Johannes von Boyé
Foto: Iris Fechner. Mehr unter flickr.com/photos/public57/sets/72157629414311622/
Alljährliche erfolgreiche Trainerfortbildung beim KRV Celle
Sportwart Karl-Heinz Albrecht vom Kreisreiterverband Celle ist es wieder gelungen hochkarätige Referenten für die Ausbilder des KRV Celle zu gewinnen.
Beim diesjährigen Lehrgang vermittelten Hannes Müller als Ausbildungsleiter der Deutschen Reitschule in Warendorf und Eckhard Meyners als anerkannter Dozent für Sport-und Bewegungslehre ihr enormes Wissen in Theorie und Praxis.
Insgesamt 44 interessierte Teilnehmer des Lüneburger Bezirks reisten teilweise mit ihren eigenen Pferden an, um ihren individuellen Ausbildungsstand analysieren zu lassen und um fundierte Verbesserungsmöglichkeiten nach dem Prinzip „learning by doing“ aufgezeigt zu bekommen.
Hannes Müller ließ es sich nicht nehmen manche Lektion selbst auf dem Pferd zu demonstrieren, so dass die Weiterbildung auch mit sofortigen praktischen Demonstrationen dargestellt werden konnte. Zeitgemäßer Reitunterricht sollte primär auf die einzelnen Reitschüler, deren Anatomie und der des Pferdes angepasst vermittelt werden. Das Zusammenspiel der Bewegungsabläufe von Pferd und Reiter muß im Unterricht ständig optimiert werden; Sitzprobleme des Reiters müssen erkannt und bearbeitet werden. Eckard Meyners verdeutlichte immer wieder auf vielfältige Art und Weise, dass sich viele Ungereimtheiten nur mit der Verbesserung des bewegungsaktiven Sitzes beheben lassen. „Ein losgelassener, unabhängiger Sitz als Grundlage muß Ziel eines jeden Reiters sein“, so Meyners.
Hilfreich wurde die Trainerfortbildung im theoretischen Teil unterstützt, bei dem insbesondere auf die neuen Aufgabenstellungen in den Dressuraufgaben und deren Umsetzung eingegangen wurde. Problematiken wie mangelhafte Dressurvierecke, sowie Bodenprobleme waren ebenso Thema wie auch die mögliche Überforderung der Teilnehmer speziell in Aufbauprüfungen oder der Einstiegsklassen.
Die moderne Reitlehre beinhaltet das Erkennen von Ursachen und deren Analyse; die Wirkung liegt in der Hand der Ausbilder, die nach diesem Lehrgang mit vielen neuen Erkenntnissen und Tipps ihren Reitschülern optimalen Unterricht vermitteln können.
Bericht Cellesche Zeitung vom 03.04.2012
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März 2012
Kreismeisterschaften 2012 Vierkampf.pdf
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Januar 2012
Bericht der Celleschen Zeitung vom 26.01.2012
Artikel CZ.pdf
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Celle Stadt und Land e.V.





